Geseztliche Krankenversicherung (GKV)

Die gesetzliche unterscheidet sich von der privaten Krankenkasse bzw. Krankenversicherung in folgenden punkten:

  • Der Beitragssatz wird in der gesetzlichen nach dem Einkommen festgesetzt.
  • Die Grundleistungen sind staatlich festgelegt lt. SGB V, jedoch gibt es unterschiede in Zusatzleistungen oder Rückerstattung der Kosten bei den einzelnen Versicherungen.
  • Mini-Jobber oder festangestellte sind meist Pflichtversichert.
  • In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die komplette Familie automatisch mitversichert.

Sonderregelung gibt es für Musiker, Künstler oder auch Publizisten in der Künstlersozialversicherung. Diese Form der Versicherung ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung und ermöglicht den freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
Pflichtversicherung für die gesetzliche Krankenversicherung besteht bei folgenden Zielgruppen:

  • Angestellte unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze (Brutto: 48600 €).
  • Studenten.
  • Arbeitslose und Rentner.
  • Mitglieder der Familienversicherung.

Folgende Zielgruppen können der Pflichtversicherung nicht beitreten sofern keine vorherige Pflichtversicherung bestand:

  • Selbständige, Freiberufler und Freelancer
  • Beamte
  • Asylbewerber und Sozialhilfeempfänger

Für Sozialhilfeempfänger und Asylbewerber besteht die Möglichkeit seit 2005. Eine Versicherungskarte zu Abrechnungszwecken von der gewählten Krankenkasse zu erhalten, dies wird jedoch aus Steuer- und nicht Versicherungsmittel bezahlt.
Einnahmen aus Versicherungsnehmer wurden bis Ende 2008 direkt an die gesetzlichen Krankenkassen abgeführt. Jedoch werden seit dem 1. Januar 2009 die Geldleistungen der Versicherungsnehmer direkt in den Gesundheitsfond eingezahlt. 

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